Herbert Schuch | Klavier

„Schuch kann am Klavier instrumentieren, vollendete Meisterschaft, die sich am musikalischen Inhalt verwirklicht. Hier hat sich jemand eine Klangkultur an seinen Aussagen entlang erarbeitet, was einem Gesamtkunstwerk nahekommt.“ (Der Tagesspiegel)

Der Pianist Herbert Schuch hat sich mit seinen dramaturgisch durchdachten Konzertprogrammen und CD- Aufnahmen als einer der interessantesten Musiker seiner Generation einen Namen gemacht. 2013 erhielt er den ECHO Klassik in der Kategorie „Konzerteinspielung des Jahres (20./21. Jahrhundert)“ für seine Aufnahme des Klavierkonzerts von Viktor Ullmann sowie Beethovens Klavierkonzert Nr. 3 gemeinsam mit dem WDR Sinfonieorchester unter der Leitung von Olari Elts. Bereits 2012 war Herbert Schuch für seine Aufnahme der Quintette für Klavier und Bläser von Mozart und Beethoven mit einem ECHO Klassik in der Kategorie „Kammermusikeinspielung des Jahres“ ausgezeichnet worden. 2014 erschien Herbert Schuchs Solo-CD „Invocation“ mit Werken von Johann Sebastian Bach, Franz Liszt, Olivier Messiaen, Tristan Murail und Maurice Ravel beim französischen Label naïve. 

Herbert Schuch arbeitet unter anderem mit Orchestern wie dem London Philharmonic Orchestra, dem NHK Symphony Orchestra, dem Mozarteumorchester Salzburg, der Camerata Salzburg, dem Residentie Orkest Den Haag, den Bamberger Symphonikern und den Rundfunkorchestern des hr, MDR, WDR, NDR Hannover und DR (Danmarks Radio) zusammen. Er ist regelmäßig Gast bei Festspielen wie dem Heidelberger Frühling, dem Kissinger Sommer, dem Rheingau Musik Festival, dem Klavier-Festival Ruhr und den Salzburger Festspielen. Dem Kissinger Sommer ist er seit dem Gewinn der Kissinger KlavierOlympiade 2005 als treuer Gast verbunden. Eine erfolgreiche Zusammenarbeit verbindet ihn mit Dirigenten wie John Axelrod, Ivor Bolton, Pierre Boulez, Andrey Boreyko, Olari Elts, Lawrence Foster, Eivind Gullberg Jensen, Jakub Hrusa, Jun Märkl, Yannick Nézet-Séguin, Jonathan Nott, Markus Poschner, Michael Sanderling, Karl-Heinz Steffens und Markus Stenz.  

In der Saison 2015-16 ist Herbert Schuch unter anderem zu Gast bei den Salzburger Festspielen, der Schubertiade, dem Beethovenfest Bonn, der Washington Performing Arts Society, und debütiert beim Marijinski Orchester unter der Leitung von Valery Gergiev, beim DSO Berlin, dem Orchestra della Svizzera Italiana und beim Stavanger Symfonieorkester unter Christian Vasquez. 

Herbert Schuch wurde 1979 in Temeschburg (Rumänien) geboren. Nach erstem Klavierunterricht in seiner Heimatstadt übersiedelte die Familie 1988 nach Deutschland, wo er seither lebt. Seine musikalischen Studien setzte er bei Kurt Hantsch und dann bei Prof. Karl-Heinz Kämmerling am Salzburger Mozarteum fort. In jüngster Zeit erfährt Herbert Schuch in besonderer Weise Prägung in der Begegnung und Arbeit mit Alfred Brendel. Internationales Aufsehen erregte er, als er innerhalb eines Jahres drei bedeutende Wettbewerbe in Folge gewann, den Casagrande-Wettbewerb, den London International Piano Competition und den Internationalen Beethovenwettbewerb Wien.

Herbert Schuch engagiert sich neben seiner Konzerttätigkeit in der von Lars Vogt gegründeten Organisation „Rhapsody in School“, welche sich für die Vermittlung von Klassik in Schulen einsetzt.

Für weitere Informationen besuchen Sie bitte die Homepage www.herbertschuch.com.

2015|2016: Änderungen bzw. Kürzungen bedürfen der Abstimmung mit june Artists Management.